Das Ehepaar in der Sitzreihe vor unsunterhaelt sich schon wieder auf polnisch.
Ich kann zwar kein Polnisch aber ich reime mir die Unterhaltung wie folgt zusammen:
"Zbyszek, hinter uns sitzen zwei junge Maenner die sich auf deutsch unterhalten."
"Agnieszka, das habe ich auch schon gemerkt. Ich weiss auch schon was ich dagegen tue"
"Mein lieber Zbyszek,woran hast du dabei gedacht?"
"Ganz einfach, Agnieszka, wenn die beiden schlafen wollen, dann stelle ich den Sitz mit einem grossen Ruck nach hinten sodass ihnen die Lehne in die Knie rammt. Dann tue ich so,alsob ich schlafen wuerde und nach jeder Rast wechseln wir die Plaetze und spielen dem Anderen den selben Streich."
"Das, mein lieber Zbyszek, ist ein guter Plan..."
So habe ich mir die Unterhaltung jedenfalls im nachhinein zusammengereimt.
Die Fahrt war dann, wie man sich vorstellen kann, ohne viel Schlaf.
Bei einer Busfahrt, die um 19:45 Uhr beginnt und um 7 Uhr endet (plus minus ein paar Stunden) schlaucht das sehr.
Muede und abgeschlagen landeten wir irgendwann in Gleiwitz, wo wir eigentlich umsteigen sollten, aber leider war niemand in der Lage uns zu sagen, ob und wie und wann und überhaupt umgestiegen wird. Der Busbahnhof sah auch verdächtig leer aus, sodass einige Mitreisende misstrauisch wurden und die Busfahrer darauf hinwiesen.
Nach kurzer Beratung stellten diese dann fest, dass wir tatsächlich auf dem falschen Busbahnhof gelandet waren.
Einen halben Kilometer weiter trafen wir auf einen Busbahnhof, der tatsächlich mit wartenden Bussen gut bestückt war, die in alle Richtungen Polens gingen.
"Agnieszka" und "Zbyszek" sahen uns noch aus dem Bus nach, als wir gehetzt von Busfahrer zu Busfahrer sprangen um den richtigen Bus für uns zu finden.
Endlich in Krakau angekommen ging es erst einmal ins Hostel, wo wir unser Gepäck verstauten um uns sogleich auf Krakau-Entdeckungstour zu begeben.
Drei Worte: Krakau ist schön (zumindest die Innenstadt) und von den Stufen ein jeder Kirche sind mindestens zwei weitere Gotteshäuser in Sicht- und Rufweite.
Im Schatten der vielen Kirchen (meist katholisch- versteht sich) gedeiht eine blühende Kneipenlandschaft.
Am Rande von Kazimierz, dem ehemaligen und heutigen Judenviertel Krakaus, findet man die Bar "absynt", die in einem Ambiente, das den Eindruck vermittelt, gleich könnte ein Mitglied der alten Krakauer Boheme hineinspazieren, feinen Absinth serviert.
Wer sich traut, kann sich auch durchaus gegen Nachmittag ein Gläschen davon leisten. Krakau ist danach auf jeden Fall ein ganzes Stück bunter.
Die Bar "Propaganda", gleich um die Ecke (es ist immer noch Nachmittag und über 30 Grad heiß) bietet für alle Nostalgiker ein Sammelsurium an Memoralia aus den "guten alten Zeiten" des real existierenden Sozialismus und ein kühles Bier zu real kapitalistisch überhöhten Preisen.
Einen Straßenzug weiter lässt sich das "Alchemia" das, um den Krakauer Stil zu halten mit einer Vielzahl zusammengewürfelter Möbelstücke eingerichtet ist, die aber dennoch alle ins Gesamtbild passen. Schnell fallen einem die Kronleuchter und Kerzenständer auf. Die Musik ist gut und ein Bier mit 5 PLN gar nicht mal über dem Durchschnitt.
Empfehlenswert in Krakau ist auch ein Besuch des weltbekannten Wawel bei Nacht, wenn die Feste schön beleuchtet wird.
Vielleicht kann man um diese Uhrzeit auch ein paar Feuerkünstler auf dem alten Markt bei ihren Kunstückchen bestaunen.
Gut in Krakau:
-Verkehrsmittel (günstig und 24/7 unterwegs)
-eine echte Krakauer in Krakau zu essen
-ein Glas Absinth am Nachmittag nach harter Stadtbesichtigung bei über 30°C
-Wawel bei Nacht
Schlecht in Krakau
-keine Ahnung zu haben wie man "Ich hätte gerne die roten L&M Zigaretten" auf polnisch sagt.
-dass die Einwohner Krakaus scheinbar selber nicht wissen wo irgendetwas ist.
-Teilweise überhöhte Preise
Eine einfache Fahrt im Bus kostet 2,50 PLN
Der durchschnittliche Preis von Bier in einer Bar 5-6 PLN (im Laden 2,50 PLN)
Im nächsten Post: Zakopane und der Bergsee der Stille....nicht
Nach kurzer Beratung stellten diese dann fest, dass wir tatsächlich auf dem falschen Busbahnhof gelandet waren.
Einen halben Kilometer weiter trafen wir auf einen Busbahnhof, der tatsächlich mit wartenden Bussen gut bestückt war, die in alle Richtungen Polens gingen.
"Agnieszka" und "Zbyszek" sahen uns noch aus dem Bus nach, als wir gehetzt von Busfahrer zu Busfahrer sprangen um den richtigen Bus für uns zu finden.
Endlich in Krakau angekommen ging es erst einmal ins Hostel, wo wir unser Gepäck verstauten um uns sogleich auf Krakau-Entdeckungstour zu begeben.
Drei Worte: Krakau ist schön (zumindest die Innenstadt) und von den Stufen ein jeder Kirche sind mindestens zwei weitere Gotteshäuser in Sicht- und Rufweite.
Im Schatten der vielen Kirchen (meist katholisch- versteht sich) gedeiht eine blühende Kneipenlandschaft.
Am Rande von Kazimierz, dem ehemaligen und heutigen Judenviertel Krakaus, findet man die Bar "absynt", die in einem Ambiente, das den Eindruck vermittelt, gleich könnte ein Mitglied der alten Krakauer Boheme hineinspazieren, feinen Absinth serviert.
Wer sich traut, kann sich auch durchaus gegen Nachmittag ein Gläschen davon leisten. Krakau ist danach auf jeden Fall ein ganzes Stück bunter.
Die Bar "Propaganda", gleich um die Ecke (es ist immer noch Nachmittag und über 30 Grad heiß) bietet für alle Nostalgiker ein Sammelsurium an Memoralia aus den "guten alten Zeiten" des real existierenden Sozialismus und ein kühles Bier zu real kapitalistisch überhöhten Preisen.
Einen Straßenzug weiter lässt sich das "Alchemia" das, um den Krakauer Stil zu halten mit einer Vielzahl zusammengewürfelter Möbelstücke eingerichtet ist, die aber dennoch alle ins Gesamtbild passen. Schnell fallen einem die Kronleuchter und Kerzenständer auf. Die Musik ist gut und ein Bier mit 5 PLN gar nicht mal über dem Durchschnitt.
Empfehlenswert in Krakau ist auch ein Besuch des weltbekannten Wawel bei Nacht, wenn die Feste schön beleuchtet wird.
Vielleicht kann man um diese Uhrzeit auch ein paar Feuerkünstler auf dem alten Markt bei ihren Kunstückchen bestaunen.
Gut in Krakau:
-Verkehrsmittel (günstig und 24/7 unterwegs)
-eine echte Krakauer in Krakau zu essen
-ein Glas Absinth am Nachmittag nach harter Stadtbesichtigung bei über 30°C
-Wawel bei Nacht
Schlecht in Krakau
-keine Ahnung zu haben wie man "Ich hätte gerne die roten L&M Zigaretten" auf polnisch sagt.
-dass die Einwohner Krakaus scheinbar selber nicht wissen wo irgendetwas ist.
-Teilweise überhöhte Preise
Eine einfache Fahrt im Bus kostet 2,50 PLN
Der durchschnittliche Preis von Bier in einer Bar 5-6 PLN (im Laden 2,50 PLN)
Im nächsten Post: Zakopane und der Bergsee der Stille....nicht