Dienstag, 21. Juli 2009

Polska piękna Polska

Polska piękna polska...
Polen, das wunderschöne Polen..

...wollen wir auf unserer Reise von Krakau nach Tschenstochau erleben.

Wir, das sind Lukas und Sebastian. Zwei Studenten der Japanologie an einer gewissen Elite-Universität in München.

Unsere Reise beginnt am 1.8.2009 mit der Busfahrt von Giessen nach Krakau und endet wenn wir keinen Bock mehr haben, kein Geld mehr oder wenn uns Alles geklaut wird (was so ziemlich den ersten beiden Abbruchgründen entspricht).

Jaja, schon wieder diese Klischees über unsere Nachbarn im Osten.
Wenn man aber den Polen glauben schenken darf, befindet sich ein Auto, dass in Deutschland nahe der Grenze...ähhm...geborgt wurde schon lange auf dem Weg nach Russland.
Denn wie jeder Pole weiß sind die Russen an allem Schuld.
Wenn man in der Geschichte zurück blickt ist es nunmal auch des öfteren so.....hin und wieder warens ja auch die Franzosen oder die Deutschen...

Diese bewegte Geschichte ist Grund genug in das östlichste Land Mitteleuropas zu reisen....wobei man ohne Dolmetscher (hier Lukas) in ländlichen Gebieten ziemlich aufgeschmissen ist. Denn viele polnische Staatsangehörige können so viele Fremdsprachen, wie beispielsweise.....ähm...naja...sogar die Amerikaner können zumindest ein wenig Englisch.

Unsere Gründe sind allerdings eher sportlich-kulinarischer Natur, wobei unsere Abenteuerlust auch eine nicht unwesentliche Rolle bei unserem Vorhaben spielt.

Sportlicher Natur ist es deshalb, da wir uns nicht einer Gruppe Touristen über 65 jähriger Rentner anschließen, die gerne mal in ihre alte preußische Heimat fahren wollen, sondern planen uns hauptsächlich "per pedes" auf hoffentlich gut ausgebauten Wanderwegen bewegen werden.

Kulinarischer Natur ist es, da die doch ziemlich fremde polnische Küche uns einige Schmankerl bereit hält. Lukas schwärmt von Makówka, Bigos, Golabki, Omas selbstgemachten Pierogi und Rouladen, sowie die unvergleichlich herzhaft wohlschmeckenden polnischen Würste, deren Fettanteil mit Sicherheit nicht der niedrigste ist. Womöglich hält die polnische "Küche" auch ein paar schmackhafte Lungenbrötchen für uns parat (Bestellungen dafür werden mit Freude angenommen).

Abenteuerlust versteht sich durch die nicht allzu gut ausgebauten Fremdsprachenkenntnisse der polnischen Landbevölkerung von selber. Aber mit Sicherheit wird man mit einem freundlichen aber doch nicht allzu flüssigen "Dzien Dobry" mit einem Lächeln empfangen.



Die Reiseroute

Im Norden Krakaus beginnend führt uns der Szlak Orlich Gniazd in Richtung Norden, wo wir auf den Ojcowski Nationalpark stoßen werden, in dem Zerklüftete Felsen und Höhlen erwarten die unsere Herzen in die Höhe springen lassen werden.
Wir werden uns wohl kaum halten können, keine dieser Höhlen und Felsen zu erkunden.

Dem Weg weiter folgend werden wir unvermeidbar an alten, teils zerfallenen Burg- und Schlossruinen vorbeikommen an denen wir vermutlich, allein um sie Alle auf Fotos festzuhalten, viel Zeit verlieren werden.
Auf ungefähr der Hälfte des Weges werden wir bei Lukas Verwandschaft die ein oder andere Nacht verbringen dürfen, um dort unsere Kraftreserven wieder aufzufüllen und vor allem um dort mal wieder ausgiebigst der Körperhygiene zu frönen. Eine Dusche oder ein schönes Vollbad wird unseren geschundenen Körpern sicher gut tun.
Irgendwann werden wir denn auch den Zielpunkt der Adlerhorstroute in Tschenstochau erreichen. Nachdem wir dort (Wallfahrtsort) vielen gläubigen Katholiken bei der Verehrung der weltberühmten schwarzen Madonna zugeschaut haben geht es nach..hmmm..mal schauen. Wir haben schließlich ein Open Ticket für die Rückfahrt.


Im nächsten Post: Reisevorbereitungen, Ausrüstung und Tickets...

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen